Worum geht es?
K-Taping arbeitet mit elastischen, atmungsaktiven Tapes, die auf die Haut geklebt werden. Anders als klassisches Sporttape schränkt es die Beweglichkeit nicht ein, sondern unterstützt und aktiviert die darunterliegende Muskulatur und kann die Wahrnehmung im getapten Bereich verbessern. In der Logopädie wird es im Gesichts- und Mundbereich ergänzend zur eigentlichen Übungstherapie eingesetzt – es ersetzt sie nicht.
Für wen ist das geeignet?
- Orofaziale und myofunktionelle Störungen, z. B. offene Mundhaltung, vermehrter Speichelfluss oder geringe Spannung der Lippen- und Zungenmuskulatur
- Schluckstörungen (Dysphagie), als Unterstützung der beteiligten Muskulatur
- Fazialisparese (Gesichtslähmung), als Unterstützung der Gesichtsmuskulatur
- Neurologische Erkrankungen, z. B. nach einem Schlaganfall, wenn eigenständiges Üben nur eingeschränkt möglich ist
