Die Therapiestunde in der Praxis allein reicht nicht aus – erfolgreich ist eine Behandlung nur, wenn zu Hause weitergeübt wird. Das gilt für Kinder genauso wie für Erwachsene.

Warum ist das Üben zu Hause so wichtig?

Neue Bewegungsabläufe – etwa bei der Aussprache, der Stimmgebung oder beim Schlucken – werden erst durch Wiederholung sicher. Eine Therapiestunde pro Woche gibt dafür den Rahmen und die Anleitung, die nötige Wiederholung findet aber im Alltag statt.

Wie laufen die Hausaufgaben ab?

Zu jedem Störungsbild gebe ich passende Hausaufgaben mit und erkläre und leite an, wie diese Übungen zu Hause richtig durchgeführt werden. Passendes Material – zum Beispiel Bild- oder Wortkarten, Übungsblätter oder Anleitungen für bestimmte Griffe und Techniken – stelle ich dafür zur Verfügung.

Kurze, aber regelmäßige Übungseinheiten sind in der Regel wirkungsvoller als seltenes, langes Üben. Wie oft und wie lange geübt wird, richtet sich immer nach dem individuellen Störungsbild und wird gemeinsam besprochen.

Für Eltern

Bei Kindern übernehmen die Eltern eine wichtige Rolle als Übungsbegleitung: eine feste, kurze Zeit im Alltag einplanen, das Üben möglichst spielerisch gestalten und kleine Fortschritte wahrnehmen und loben. Bei Fragen zur Umsetzung der Hausaufgaben stehe ich gerne zur Verfügung.